Mittwoch, 12. August 2015

Die erste Ernte der Frangipani Samen

In den letzten Wochen begann die Samenkapsel, der Plumeria rubra J.J. Mini White, immer mehr einzutrocknen. An einer Hälfte fing sie nun an aufzuplatzen. Die zweite Hälfte der Schote benötigt jedoch noch etwas Zeit, aber bei den derzeitigen subtropischen Wetterbedingungen in Berlin wird das auch nicht mehr lange dauern.
Plumeria rubra J.J. Mini White mit geplatzter Samenkapsel 
Die Mutterpflanze, die aus einem Cutting stammt, ist ca. 4 Jahre alt. Dementsprechend ist die Ausbeute der Samen auch überschaubar. Aber das ist zweitrangig. Bis jetzt habe ich meine Samen immer beim Händler meines Vertrauens gekauft, aber es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man selber ernten kann. Schließlich war es ein langer Weg bis hier hin.

Letztes Jahr habe ich auf gut Glück versucht, die Blüten künstlich zu bestäuben. Ich rechnete ehrlich gesagt nicht mit viel Erfolg, aber dann musste ich zweimal hinschauen, bis ich sah, dass sich an meiner Frangipani etwas entwickelt, das eine Samenkapsel sein könnte.
Die Samen habe ich aus der geplatzten Hälfte genommen. Ich lagere sie erstmal in Papier an einem trocknen und dunklen Ort. Da ich persönlich noch nicht weiß, ob ich sie noch die nächsten Wochen zum Keimen bringen möchte oder doch erst nächstes Jahr im Frühling. Durch das Papiertütchen gewährleiste ich jedenfalls, dass die Samen atmen können und dadurch ihre Keimfähigkeit behalten. Das ist die beste Variante zur Lagerung von Samen. Denn auf Plastiktütchen sollte man verzichten. Diese sind nicht atmungsaktiv und dadurch steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Samen schimmeln. 

In der ersten geplatzten Hälfte der Schote befanden sich acht Samen

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