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Dienstag, 27. Oktober 2015

Überwinterung bei Jungpflanzen aus Frangipani-Samen

Wenn man liebevoll seit den Frühjahrsmonaten seine Fangipani-Jungpflanzen gehegt und gepflegt hat und der November immer näher kommt, steht man früher oder später vor der Frage: Winterruhe ja oder nein?

Die Jungpflanzen, die nach März gezogen wurden, sind mit einem guten halben Jahr noch nicht so weit entwickelt, dass sie in die Winterruhe gehen können bzw. diese überhaupt überstehen würden. Daher sollten sie im ersten Winter nicht auf die Überwinterung vorbeireitet werden. Diese Jungpflanzen kultiviert man den Winter über an einem hellen und warmen Standort durch. Zudem werden sie normal weiter gewässert, wie man es auch den Sommer über hinweg getan hat.

Die Jungpflanzen der Aufzucht 2015 gehen nicht in die Winterruhe, sondern werden durchkultiviert
 
Ab dem zweiten Jahr wird die aus einem Samen gezogene Frangipani wie eine normale Pflanze behandelt und ab November auf die Überwinterung vorbereitet, indem das Gießen eingestellt wird. In der Winterruhe die Plumeria nur etwas gießen, wenn der Stamm runzelig wird, aber dies bitte nicht übertreiben, sonst kann es zur Fäulnis der Pflanze kommen und sie stirbt ab.

 

Samstag, 19. September 2015

Düngen von Frangipani Jungpflanzen

Mittlerweile sind die Jungpflanzen der Plumeria alba, Plumeria pudica sowie Plumeria rubra Hot Pink zwei Monate alt. Sie sind jetzt genau in dem richtigen Alter um mit einem speziellen Plumeria-Dünger versorgt zu werden. Diesen bekommt man in unterschiedlichen Mengenabpackungen bei jedem guten Frangipani-Händler.
 
Das Besondere an dem Plumeria-Dünger ist sein hoher Phosphatanteil. Phosphat regt bei den Jungpflanzen das Wurzelwachstum an und sorgt somit für eine gute Wurzelbildung. Beim Kauf eines Düngers ist daher auf die Zusammensetzung sowie den jeweiligen Gehalt der Inhaltsstoffe zu achten. Ein guter Plumeria-Dünger muss daher wie folgt zusammen gesetzt sein: 10 % Gesamtstickstoff (N), 52 % Phosphat (P205) sowie 10 % Kaliumoxid (K2O) - Kürzel: NPK 10:52:10.
 

Anwendung des Düngers bei Frangipani-Jungpflanzen

Ich persönlich dünge meine Jungpflanzen einmal in der Woche. Hierfür löse ich 1 g (entspricht ½ Teelöffel) Dünger in einem Liter Wasser auf (1 g/l). Ihr könnt aber auch bei jedem Gießen die Jungpflanzen mit Dünger versorgen, dann müsst ihr jedoch das Mischverhältnis auf 0,5 g Dünger auf einen Liter Wasser (0,5 g/l) reduzieren.




Freitag, 12. Juni 2015

Auf dem Weg vom Samen zur Frangipani: Woche 4

Mittlerweile sind alle fünf Samen der Plumeria rubra Firestorm (links) und der Plumeria rubra Bun Yen (rechts) gekeimt. Da kann man sagen, dass die Samen wirklich frisch waren, denn sonst wäre so ein Ergebnis nicht zu Stande gekommen. Aber natürlich war auch die Pflege während des Keimens für dieses Resultat entscheidend. Ein kleines Lob an den "Gärtner" muss schließlich auch mal sein. Aber dennoch habe ich Unterschiede zwischen den beiden Sorten festgestellt.
 


Die Keimlinge der Bun Yen machen einen sehr guten Eindruck. Die Sämlinge besitzen einen kräftigen Stengel und die Keimblätter haben ein frisches Grün. Die Keimlinge der Firestorm hingegen überzeugen mich in ihrer Erscheinung derzeit noch nicht. Die Keimblätter haben braune und gelbe Flecken und es entwickelt sich bis jetzt immer noch kein Stengel, obwohl die ersten vor gut zwei Wochen keimten. Ob sie durchkommen? Ich bin ehrlich gesagt skeptisch. Frisch und vital sieht anders aus, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Drei der fünf Keimlinge werden noch von ihrer Samenkapsel bedeckt, mal schauen wie sie aussehen, wenn sie diese abgestoßen haben.

Warten wir es ab ... 
 
Sämling von Frangipani Bun Yen entwickelt jetzt zwei richtige Blätter, aktuell ca. 4,5 cm groß
 

Freitag, 5. Juni 2015

Auf dem Weg vom Samen zur Frangipani: Woche 3

Lange Zeit blieb es nur bei einem Frangipani Bun Yen-Keimling in den beiden Pflanztöpfchen. Ich gebe zu, dass bei mir schon ein Gefühl von Enttäuschung Einzug hielt, denn nach 22 Tagen keimte nur einer von zehn Samen.

Bisher waren die Samen spätestens nach zwei Wochen gekeimt, deswegen war ich diesmal etwas angespannt: Woran sollte es gelegen haben, dass sie nicht keimen? Die Samen waren laut Händler aus der diesjährigen Ernte. Sie bekamen ausreichend Sonnenlicht und das Substrat war immer feucht. Das sind normalerweise die drei ausschlaggebenden Faktoren für eine erfolgreiche Aufzucht - und die waren gegeben.

Aber in dieser Woche musste ich zweimal in das Zimmergewächshaus schauen. Sechs weitere Samen keimten und damit sind es derzeit insgesamt sieben Keimlinge, vier von Bun Yen und drei von Firestorm. Ich war erleichtert. Manchmal muss man sich doch etwas in Geduld üben und das merke ich mir für die Zukunft!

Einige Keimlinge sind noch sehr klein beziehungsweise werden noch von der Samenkapseln bedeckt, deswegen kann man sie auf dem Foto nur sehr schlecht erkennen. Ihr könnt mir aber mit ruhigem Gewissen vertrauen, dass es derzeit sieben Keimlinge sind. Jetzt bin ich gespannt, ob in den nächsten Tagen noch weitere hinzu kommen, oder ob es das mit der Ausbeute für diese Saison war.
 
 
Linkes Pflanztöpfen mit drei Frangipani Firestorm-Keimlingen und rechtes mit vier Frangipani Bun Yen-Keimlingen
 

Freitag, 29. Mai 2015

Auf dem Weg vom Samen zur Frangipani: Woche 2


Jetzt nach gut 15 Tagen ist der Keimling gut sichtbar, aber weitere zeigen sich bis jetzt noch nicht.
 



Ein kleiner, sehr stabiler Keimling der Frangipani Bun Yen


Freitag, 15. Mai 2015

Auf dem Weg vom Samen zur Frangipani: Tag 1



 
Die Samen der Frangipani Firestorm und Bun Yen sind so tief in das angefeuchtete Substrat eingepflanzt, dass nur noch das Fähnchen herausschaut. Die Pflanztöpfchen jetzt an einen hellen und warmen Platz in die Fensterbank stellen und dann können die Samen anfangen zu keimen. Am besten hierfür sind Temperaturen über 20 °C. Wenn das nicht gegeben sein sollte, kann man sich auch mit einem Zimmergewächshaus behelfen. Es muss nur darauf geachtet werden, dass die Erde immer feucht gehalten wird und nicht austrocknet. Staunässe aber bitte vermeiden, sonst kann es zur Fäulnis der Samen kommen.
 
Von jetzt an heißt es Geduld haben ...